• Unsere Leistungen

    Ihre internistische Praxis in Neukölln

  • Elektrokardiogramm (EKG)

    Elektrokardiogramm (EKG)

    Wozu dient die Untersuchung?

    Beim Elektrokardiogramm werden Änderungen des elektrischen Feldes aufgezeichnet, welche durch die Aktion des Herzmuskels an der Körperoberfläche entsteht. Das EKG erlaubt nicht nur eine Analyse des Herzrhythmus. Viele Herzerkrankungen rufen typische EKG-Veränderungen hervor, andere erzeugen eher uncharakteristische Abweichungen. Grundsätzlich ist die EKG-Registrierung aber von so großer Bedeutung, dass sie zur kardiologischen Basisuntersuchung gehört

    Wie wird die Untersuchung durchgeführt?

    Eine besondere Vorbereitung ist nicht erforderlich, der Zeitaufwand so gering, dass eine spezielle Terminvereinbarung nicht notwendig ist. Lediglich Oberkörper sowie Hand- und Fußgelenke müssen entkleidet werden. Die Ableitung erfolgt über Saugelektroden, die gelegentlich zu einer Hautrötung oder einer leichten Quaddelbildung führen können. Diese ist jedoch völlig harmlos und verschwindet nach wenigen Tagen.

  • Belastungs-EKG

    Belastungs-EKG

    Wozu dient die Untersuchung ?

    Das Belastungs-EKG wird am häufigsten zur Klärung von Brustschmerzen unbekannter Ursache sowie zur Verlaufsbeobachtung bei Patienten mit bekannter koronarer Herzerkrankung durchgeführt, seltener zur Bestimmung der Belastungskapazität, bei Verdacht auf belastungsbedingte Herzrhythmusstörungen oder zur Kontrolle frequenzadaptierter Schrittmachersysteme. Bei erheblichen Veränderungen des Ruhe-EKG ist die Aussagekraft des Belastungs-EKG eingeschränkt. Dann sollte besser eine Stress-Echokardiographie oder eine Myokardszintigraphie durchgeführt werden.

    Wie wird die Untersuchung durchgeführt ?

    Vor der Untersuchung sollten Sie 4 Stunden nicht essen und nicht rauchen. Tragen Sie lockere Kleidung und Sportschuhe. Einige Medikamente, wie Betablocker,  Kalziumantagonisten oder Nitropräparate, dürfen eventuell für 24 Stunden nicht eingenommen werden, da sie das Untersuchungsergebnis beeinflussen können. Wir benötigen deshalb immer Ihre aktuelle Medikamentenliste. Die Untersuchung ist nicht ohne Ihre engagierte Mitarbeit durchführbar, da Sie sich bis an Ihre Belastungsgrenze anstrengen müssen. Das Risiko der Untersuchung ist zwar relativ gering,  ein  Belastungs-EKG sollte aber nie bei ansonsten  völlig unbekannten Patienten („Zielauftrag“) durchgeführt werden.

  • Langzeit-EKG

    Langzeit-EKG

    Wozu dient die Untersuchung ?

    Plötzliche Bewusstlosigkeit (Synkope), anfallsweise auftretende Schwäche- und Schwindelzustände (Präsynkopen) und häufig auftretende Episoden von Herzklopfen (Herzrasen, Herzstolpern) können eventuell durch eine 24 bis 48 Stunden dauernde kontinuierliche EKG-Registrierung, die auch als Holter-EKG bezeichnet wird, erklärt werden. Wenn Episoden sehr selten auftreten, werden sie häufig auch während einer 48-stündigen Aufzeichnungsperiode nicht registriert. Solche Episoden werden eher mit einem über einen langen Zeitraum, z.B. 2 bis 4 Wochen getragenen und vom Patienten selbst aktivierten oder implantierten Event- oder Loop-Rekorder untersucht.

    Wie wird die Untersuchung durchgeführt ?

    Eine besondere Vorbereitung ist nicht erforderlich. Evtl. müssen aber bei Männern störende Brusthaare rasiert werden, die Haut wird mit Benzin entfettet. Danach werden Klebeelektroden auf die Brust geklebt und mit dem Rekorder verkabelt. Sie sollten ein enges T-Shirt tragen, um die Kabel leicht am Brustkorb zu fixieren. Duschen und Baden sind nicht erlaubt. Bis auf gelegentliche Pflasterallergien sind keine Nebenwirkungen der Untersuchung bekannt. Eine Terminvereinbarung ist in aller Regel erforderlich.

  • Lungenfunktion

    Lungenfunktion

    Atemwegserkrankungen werden zunächst orientierend mit einem Lungenfunktionstest (Spirometrie) differenziert. Hierbei werden Atemvolumina und Flussraten gemessen.  Eine Terminvereinbarung oder besondere Vorbereitung ist nicht erforderlich, die Untersuchung ist aber wie kaum eine andere von Ihrer Mitarbeit abhängig.

  • Echokardiographie

    Echokardiographie

    Wozu dient die Untersuchung?

    Mit einem modernen digitalen Ultraschallgerät lassen sich nicht-invasiv bewegte Bilder des Herzens erzeugen, die nicht nur eine präzise Messung von Wanddicken, Durchmessern und Volumina zulassen, sondern auch eine systematische Analyse der regionalen und globalen Pumpfunktion des Herzens möglich machen. Struktur und Funktion der Herzklappen lassen sich bei gleichzeitiger Darstellung der Blutflüsse im Herzen untersuchen. Besondere Bedeutung hat die Echokardiographie bei der initialen Abklärung und Therapieüberprüfung der Herzinsuffizienz, symptomatischer Herzgeräusche, der Hochdruckkrankheit und plötzlicher Bewusstlosigkeit gewonnen.

    Wie wird die Untersuchung durchgeführt?

    Eine besondere Vorbereitung ist nicht erforderlich. Der Oberkörper muss entkleidet werden, die Untersuchung wird in Linksseitenlage durchgeführt. Auf einem zusätzlichen Monitor können Sie Ihr Herz „bei der Arbeit“ beobachten. Allerdings sind nicht alle Menschen gleich gut zu untersuchen. Luft, Knochen und Fettgewebe behindern die Fortleitung des Ultraschalls. Eventuell sind in solchen Fällen andere bildgebende Verfahren erforderlich.

  • Stress-Echokardiographie

    Stress-Echokardiographie

    Wozu dient die Untersuchung?

    Die Stressechokardiografie ist eine Methode, die zur Diagnostik von Brustschmerzen unklarer Herkunft oder zur genaueren Beurteilung der Sauerstoffversorgung des Herzens eingesetzt wird. Die Indikationen sind ähnlich wie beim Belastungs-EKG. Die Genauigkeit z.B. zur Erkennung einer koronaren Herzerkrankung ist jedoch höher. Insbesondere bei nicht eindeutiger Belastungs-EKG-Untersuchung oder schlecht auswertbarem EKG (z.B. Schenkelblockbild) ist die Stressechokardiografie eine verlässliche Methode.

    Wie wird die Untersuchung durchgeführt?

    Wie bei der Belastungs-EKG-Untersuchung sollten Sie 4 Stunden nicht essen und nicht rauchen. Tragen Sie lockere Kleidung und Sportschuhe. Einige Medikamente (wie Nitropräparate, Betablocker und Kalziumantagonisten) sollen 24 Stunden vor der Untersuchung nicht eingenommen werden, es sei denn, Ihr Arzt oder Ihre Ärztin haben eine spezielle Fragestellung.

    Die Stressechokardiografie kann mit einem Ergometer durchgeführt werden, bei dem Sie in Linksseitenlage aktiv die Tretkurbel  treten müssen.

    Alternativ kann (besonders bei Patienten, die aus verschiedenen Gründen nicht die Tretkurbel bedienen können) die Stressechokardiografie auch mit pharmakologischer (=medikamentöser) Belastung durchgeführt werden.

  • Langzeit-Blutdruckmessung

    Langzeit-Blutdruckmessung

    Wozu dient die Untersuchung?

    Die Langzeitblutdruckmessung, auch als ambulantes Blutdruckmonitoring (ABDM) bezeichnet, ist inzwischen zum Goldstandard der Hochdruckdiagnostik geworden, weil der Sprechstundenblutdruck häufig zu hohe, selten auch nicht repräsentativ niedrige Werte ergibt. Anders als bei der ambulanten Blutdruck-Selbstmessung durch den Patienten werden auch Messwerte aus der Schlafphase gewonnen, welche wichtige zusätzliche Informationen erbringen.

    Wie wird die Untersuchung durchgeführt?

    Besondere Vorbereitungen sind nicht erforderlich, eine Terminvereinbarung ist aber in aller Regel nötig. Sie müssen für 24 Stunden eine Manschette am Oberarm sowie einen kleinen, leichten und leisen Rekorder tragen. Die Blutdruckmessung erfolgt automatisch tagsüber alle 15, nachts alle 30 Minuten. Informieren Sie uns, wenn Sie einen stark abweichenden Tag-Nacht-Rhythmus haben. Sie sollten einen völlig normalen Tagesablauf mit allen üblichen Aktivitäten einhalten. Duschen und Baden sind nicht erlaubt. Manche Patienten erleben die Blutdrucklangzeitmessung als sehr unkomfortabel und klagen besonders über eine Störung der Nachtruhe. Sie werden aber am nächsten Tag mit einer sehr eindrucksvollen Grafik entschädigt, die Ihnen den Verlauf Ihrer Blutdruckregulation im Tagesrhythmus zeigt.

  • Event- und Loop-Rekorder-EKG

    Event- und Loop-Rekorder-EKG

    Wozu dient die Untersuchung?

    Selten auftretende Herzrhythmusstörungen, die mit der konventionellen Langzeit-EKG-Aufzeichnung nicht geklärt werden konnten, können einen längeren Kontrollzeitraum erforderlich machen. Hierzu werden die Patienten für 2 bis 4 Wochen mit einem EKG-Rekorder ausgestattet. Handelt es bei den Episoden um ungeklärte Bewusstlosigkeit, so muss der Loop-Rekorder mit Klebelektroden fest verkabelt werden. Nach Wiedererwachen aus der Bewusstlosigkeit wird der Rekorder aktiviert, wodurch ein in Grenzen frei programmierbares Aufzeichnungsfenster vor und nach dem Ereignis eingefroren wird. Die Analyse erfolgt computergestützt in unserer Praxis. Handelt es sich bei den zu analysierenden Ereignissen nicht um Bewusstlosigkeit, so ist ein fester Elektrodenanschluss nicht erforderlich. Der Patient aktiviert den Rekorder dann während des Ereignisses durch Auflegen der Geräteunterseite auf die Haut.

    Wie wird die Untersuchung durchgeführt?

    Besondere Vorbereitungen sind nicht erforderlich. In der Regel ist eine Terminvereinbarung erforderlich. Die Gerätebenutzung ist, abhängig vom Rekordertyp, evtl. gewöhnungsbedürftig. Zögern Sie nicht uns zu sagen, wenn Sie die Handhabung noch nicht richtig verstanden haben. Es ist viel ärgerlicher, wenn ein Ereignis aufgetreten ist, wegen eines Bedienungsfehlers aber nicht aufgezeichnet oder gelöscht wurde.

  • ICD- und Schrittmachernachsorge

    ICD- und Schrittmachernachsorge

    Wozu dient die Untersuchung ?

    Herzschrittmacher werden seit Jahrzehnten insbesondere bei Herzrhythmusstörungen mit langsamem Puls therapeutisch eingesetzt. In den letzten Jahren sind einige weitere Einsatzgebiete hinzugekommen: Therapie der Herzschwäche, Therapie bestimmter Herzmuskelerkrankungen. Zur Therapie lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörungen (Kammertachykardien, Kammerflimmern) werden bei Hochrisikopatienten so genannte implantierbare Cardioverter/Defibrillatoren („ICD“) eingesetzt. Sie können durch spezielle Abfragegeräte überprüft und gegebenenfalls umprogrammiert werden.

    Wie wird die Untersuchung durchgeführt?

    Bei einer Überprüfung Ihres Schrittmachers oder ICD werden alle Daten über ein Abtastgerät, welches auf die Haut aufgelegt wird, abgelesen. Die Werte werden über einen speziellen Rechner ausgewertet. Parallel wird die Herzstromkurve über einige Klebeelektroden abgeleitet (EKG). Dabei werden alle Einstellungen, der Batterieladezustand und gespeicherte Ereignisse  überprüft. 

    Wir können Herzschrittmacher folgender Firmen überprüfen: 

    Biotronik (www.biotronik.de)
    Medtronic (www.medtronic.de),
    Vitatron (www.vitatron.de)
    St. Jude/Pacesetter (www.stjude.com)
    CPI/Guidant.(www.cpi.de)

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